Donnerstag, 14. Mai 2009

Vorbereitung auf die Schule

Spielen ist für Kinder eine grundlegende Form des Lernens. Wichtig dabei ist, dass Ihr Kind neugierig sein darf, dass es (kritische) Fragen stellen darf, auf die Sie eine ehrlicheAntwort geben. Neugier ist die Basis für einen guten Start in die Schullaufbahn.

Unsere Tipps für leichteres Lesen lernen:
  • Erforschen Sie mit Ihrem Kind die Umgebung und sammeln Sie Fragen nach dem Motto: "Was möchten wir gerne wissen?". Suchen Sie gemeinsam in Büchern oder auch im Internet die Antwort auf die Frage.
  • Verlocken Sie Ihr Kind, Bilderbücher genau anzuschauen und das Geschehen am Bild zu erklären.
  • Lesen Sie Ihrem Kind regelmäßig vor - auch längere Geschichten, die altersgerecht sind. Nehmen Sie sich Zeit, die Geschichte zu reflektieren. Kinder, die sich sprachlich ausdrücken können, haben klare Vorteile beim Lesenlernen.

Unsere Tipps für leichteres Schreiben lernen:

  • Eine gute Körperbeherrschung unterstützt Kinder auch beim Schreiben lernen. Lassen Sie Ihr Kind auf einem Baumstamm balancieren und ermöglichen Sie ein Austoben und Ausprobieren am Spielplatz.
  • Wichtig wäre auch, dem Kind die Möglichkeit von freien Roller und/oder Fahrrad fahren zu lernen. Oder werfen Sie sich gegenseitig den Ball zu (fangen lernen).
  • Bieten Sie Ihrem Kind verschiedenen Materialien zum Bauen, Kneten, Malen, Schneiden an. Ermutigen Sie Ihr Kind aus eigenem Stücken Formen und Motive zu wählen.
  • Die bevorzugte Hand Ihres Kindes ist die Hand, mit dem Ihr Kind schreiben lernen wird. Ein Umlernen ist absolut nicht mehr üblich und kann Kinder in Ihrer Entwicklung stark hemmen.

Schule verlangt von jedem Kind die Bereitschaft, mit anderen zusammenzuarbeiten.Diese Bereitschaft wird besonders im gemeinsamen Tun und Gemeinschaftsspiel gefördert. Der Kindergarten spielt im Erlernen von "Ich und Wir" eine wichtige Rolle.

Unsere Tipps für leichteres Teamwork:

  • Aber auch in der Familie soll Ihr Kind beim Kochen oder im Haushalt mithelfen dürfen, beim Einkauf mitentscheiden dürfen, bei einer Diskussion über die nächste Wanderung mitreden dürfen.
  • Lassen Sie Ihrem Kind Freunde einladen. Bitte mischen Sie sich bei einem Streit nicht gleich ein, um den Kindern eine Chance zu geben, eigenverantwortlich Lösungen für ihren Konflikt zu finden.
  • Stellen Sie in der eigenen Familie gemeinsam Regeln auf, die aber auch verändert werden können, wenn es sinnvoll und notwendig ist.

Zeigt sich, dass Ihr Kind noch Zeit braucht, ist eine spätere Einschulung zu empfehlen. Hier ist eine Kontaktaufnahme mit der Schule am sinnvollsten.

Und: bitte kein Druck - die erste Zeit für Ihr Kind ist bereits eine große Umstellung.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Vorbereitung auf den Kindergarten

Wenn Ihr Kind im Herbst mit dem Kindergarten beginnt, empfehlen wir, dem Kind bereits jetzt vom Kindergarten zu erzählen, ihr/ihm sagen, was der Kindergarten ist, was es dort machen wird und warum. Zeigen Sie auf, welche Veränderungen es geben wird (Kind alleine im Kindergarten, Eltern zB in der Arbeit).
Um dem Kind die Angst vor dem Kindergarten zu nehmen, machen viele Eltern den Fehler und schwärmen ihr/ihm vom Kindergarten vor. Dies sollten Sie allerdings nach Möglichkeit vermeiden, denn es führt zu falschen Hoffnungen und am Ende zu Frust. Besser ist es die Kinder darauf vorzubereiten, dass es im Laufe der Zeit Freunde finden wird.
Auch gibt es eine Menge Bilderbücher und Geschichten, mit denen Sie Ihr Kind auf den Kindergarten vorbereiten können. Eine tolle Sache ist es, wenn Sie sich mit einem gemeinsamen Einkauf vorbereiten und Ihr Kind die Kindergartentasche, die neuen Hausschuhe oder Brotdose mit aussuchen darf.
In Abstimmung mit dem Kindergarten-Team sollten Sie überlegen, welches Kuscheltier oder Schmusedecke am besten als Tröster insbesondere in der Eingewöhnungsphase geeignet ist.