Freitag, 29. Februar 2008

Ausdauer

Um Ausdauer zu trainieren eignen sich auch Malübungen sehr gut. Das systematische Ausmalen von großen Flächen, aber auch das bewusste Übermalen und Schraffieren sind hervorragende graphomotorische Übungen zur Verbesserung der Richtungsstabilität. Stifte mit Grip dafür die idealen Begleiter.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Fotos und mehr

Fotoalben sind schöne Erinnerungen. Kinder lieben es ab dem 1. Lebensjahr, Fotos anzusehen, wo sie bekannte Gesichter darauf erkennen. Ein tolles Training, um die Namen der Familie, Freunde, Nachbarn schneller zu merken und die Sinne zu schulen. Mit Tierfotos kann man selbst ein weiteres tolles Bilderbuch gestalten. Auf Karton aufgeklebte Naturmaterialien (zB getrocknete Blätter, Stroh, Federn, Lederreste, Holzspäne, Korkenstücke, flache Steine, Muscheln) sind toll zum Fühlen und Entdecken.

Montag, 25. Februar 2008

Bewegungsfreiheit

Kinder lernen am besten in Bewegung und insbesondere im Kleinkindalter ist das Krabbeln ein großer Spaß. Aber auch für Schulkinder ist Bewegung sehr, sehr wichtig! Eingeschränkte Bewegungsfreiheit führt nicht nur dazu, dass Kinder zu dick sind ... Kinder können sich physisch und psychisch nicht optimal entwickeln: Kinder lernen in Bewegung, nicht nur mit dem Gehirn, sondern mit dem ganzen Körper. An vielen Schulen ist das freie Spiel nur in den Pausen möglich, an Freien Alternativschulen ist es ein normaler Bestandteil des Schulalltags, mit dem viel Zeit zugebracht wird. Die Erfahrungen mit Bewegung sind eine Vorstufe für abstraktes, kognitives Denken. Die Strukturen der Intelligenz können nur durch konkrete Aktivitäten gebildet werden, und zwar unter Einbeziehung aller Sinne und größtmöglicher Bewegungsfreiheit. Das emotionale Gleichgewicht steht im Zusammenhang mit der motorischen Aktivität, unausgeglichene Kinder haben meist zuwenig Bewegung. Unser Tipp: Schenken Sie zu Ostern Kinderartikel, die Bewegung fördern.

Freitag, 22. Februar 2008

Einfache Musikinstrumente

Denken Sie manchmal an Ihre Kindheit zurück? Die Anzahl der Spielsachen waren bei mir noch sehr überschaubar. Meine Mutter hatte zB die Idee, mir selbst Musikinstrumente zu machen. Aus einfachen Zutaten wurden tolle Erfahrungen mit Musik und Tönen. Ziel sollte sein, herauszufinden und zu erforschen, wie unterschiedliche Gegenstände klingen, wenn man sie anschlägt, rollt oder schüttelt. Zum einen wird gelernt, dass mit den Gegenständen behutsam umgegangen werden muss, auf der anderen Seite erfahren Kinder, wieviel Kraft sie für bestimmt Geräusche und Klangeffekte einsetzen muss. Zum Experimentieren eignen sich zB Nußschalen, Blechtassen, Dosen, Schachteln, Blumentöpfe, Klingeln, Hufeisen, Gläser, kleine Plastikflaschen, und andere Gefässe, die mit Reis, Knöpfen, Steinen, Nudeln, Perlen, Wasser, etc. gefüllt werden können. Dennoch sollten Kinder auch einen Zugang zu "echten" Instrumenten haben, um Zusammenhänge wie zB Tonhöhen zu erkennen und auch Interesse am Musikunterricht zu bekommen.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Koordination beider Hände

Um die Koordination beider Hände zu trainieren, eignen sich altbewährte Spiele: Weben, Knetmasse, Malen mit je einem Pinsel in jeder Hand, Hilfe beim Wäsche zusammenlegen, Papier falten, Freundschaftsbänder flechten, ...

Mittwoch, 20. Februar 2008

Bälle ... ein Spaß, der auch fördert

Kids lieben Bälle in allen Größen und aus verschiedenen Materialien. Ab dem 2. bis 3. Lebensjahr kann man die Reaktionsfähigkeit und die Orientierung innerhalb von Räumen zB ganz toll schulen, indem Bälle vom Boden zur Hand geprellt werden. Ideal sind Plastikbälle oder Schaumstoffbälle. Auch Luftballons sind fürs Trippeln eine gute Variante.

Montag, 18. Februar 2008

Fingermalen

Nach dem Motto, jeder Finger darf malen, können mit Fingerfarben tolle Bilder gemalt werden. Um die Motorik und die Fingerbeweglichkeit gezielt zu fördern, ist es ideal, für jeden Finger ein Ausmalbild (zB 10 Ostereier im Nest oder 10 Luftballons) aufzumalen oder auszudrucken. Jeder Finger malt mit jeweils einer anderen Farbe je ein Motiv aus. Toll ist es auch mit Badeschaum Blumen oder Formen an die Wanne zu malen.

Freitag, 15. Februar 2008

Leichter Fahrrad fahren lernen

Kleine Kinder lernen das Fahrradfahren leichter, wenn sie zuerst sicher mit einem Roller fahren können. Der Roller bietet eine gute Gleichgewichtsübung, bis auf das Fahrrad umgestiegen wird. Bis die Kinder sicher rollen, sollten sie schützende Bekleidung für Knie, Ellbogen und Kopf tragen. Beim Fahrradtraining brauchen Kinder Ihre Unterstützung: Üben Sie rasche Richtungsänderungen, plötzliches Stoppen an einer zB Linie und Slalomparcours fahren. Verkehrszeichen und Ampeln sollten Kinder bereits ab dem Säuglingsalter immer wieder erklärt bekommen.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Jedes Kind kann schlafen lernen?

Immer wieder stolpere ich über dieses umstrittene Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" und so geht es auch anderen Eltern, nach vielen nicht durchgeschlafenen Nächten suchen Sie eine Lösung. Die im Buch erklärte Ferber-Methode verlangt von den Eltern eine klare Härte gegenüber dem Kind, da es sich um das kontrollierte Schreien lassen handelt. Schreigen lassen funktioniert sicher nicht bei jedem Kind, da sich manche bei zu langem Weinen immer mehr hineinsteigern und sich gar nicht mehr beruhigen können (und dann oft sogar aufs Atmen vergessen) und das alleine schlafen noch schwieriger wird. Ich denke, Eltern sollten sich SEHR gut überlegen, ob sie diese Methode wirklich anwenden. Kinder brauchen Nähe. Ist es nicht besser gemeinsam zu kuscheln als das Kind weinen zu lassen? Meiner Meinung nach ja. Kinder, die auf diese Methode ansprechen, resignieren einfach.
Selbst der Entwickler selbst ist heute sehr erschrocken über das Ausmass seiner Zeilen: Im New York Magazine gab Prof. Ferber 1998 ein Interview. Hier ein Auszug daraus: Ferber sagte: "Ich wünschte, ich hätte nie diese Sätze geschrieben." Ferber führte fort, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett eine gute Alternative sei zur herkömmlichen Schlafgewohnheit in getrennten Betten und Zimmern. Eltern müssten nur klar ihren Weg gehen (Stichwort: Konsequenz). Ferber sagte auch, er wäre sehr traurig darüber, dass Eltern seine Methode als Rechtfertigung benutzten, um ihre Kinder schreien und schreien zu lassen. Er sagte, Leute wären zu ihm gekommen und hätten erklärt, sie wendeten seine Methode bereits über Wochen an und es wäre nicht besser geworden. Andere erzählten, sie würden ihr Kind eine Stunde und länger schreien lassen. Ferber sagte, dass er der Meinung sei, dies wäre brutal und sein Behandlungsplan passe NICHT für jede Familie. Es gehöre sehr viel mehr zur Vorgehensweise, als nur 5-10-5 Minuten "kontrolliertem" Schreienlassens. Der im Ratgeber "Jedes Kind kann schlafen lernen" aufgeführte Behandlungsplan beruht auf einer Methode, die Prof. Ferber, Leiter eines Kinderschlafzentrums in Boston, USA, Mitte der 80ziger Jahre entwickelt hat. Dabei betonte er: 1. Zum Zeitpunkt der Anwendung des Plans muss das Kind mindestens 1 Jahr alt sein und 2. dieser Plan ist für Eltern entwickelt worden, die am Rand der Erschöpfung stehen, als Notbremse sozusagen, um die Kinder vor elterlicher Gewaltanwendung zu schützen. Inzwischen ist Prof. Ferber ein Befürworter des Familienbettes. ... das finde ich gut!
Das ganze Interview auf Englisch hier nachlesen.

Dienstag, 12. Februar 2008

Ganzheitliche Bewegung

Ganzkörperliche Bewegungen (zB Arm- und Bein entgegengesetzt) erlernen Kinder zB durch balancieren, ergreifen, drücken, stützen, federn, halten, stemmen. Zuerst langsam harmonisch, dann immer schneller und mit mehr Krafteinsatz. Dies geht zB gut beim Schaukeln, beim Kriechen durch Tunnel, beim Werfen auf ein Ziel, beim Nachspielen von Tieren (zB Hase, Gans), uvm.

Mimischer Spiegelspaß

Emotionale und soziale Fähigkeiten prägen sich durch Erfahrungen vom Babyalter an. Das Fühlen, die Intuition, die Menschenkenntnis und die Auseinandersetzung mit sich selbst und seinen Mitmenschen sind nicht nur im Berufsleben wichtige Empfindungen. Kinder lernen leichter und werden zufriedener, wenn wir ihre Gefühle respektieren, sie ganzheitlich erziehen und viel Wert auf gemeinsames Spielen, Lernen und Sprechen legen. Um zu lernen, wie sich am Gesichtsausdruck und an den Körperbewegungen die Gefühle widerspiegeln, eignet sich gut ein Spiel mit einem Spiegel, der in jedem Haushalt vorzufinden ist. Setzen Sie sich gemeinsam vor den Spiegel und versuchen Sie die verschiedenen Gefühle (Freude, Angst, Kummer, Überraschung, Mut, Selbstsicherheit, Beklemmtheit, etc.) zu empfinden und mit der Mimik auszudrücken. Grimmassen schneiden ist natürlich auch erlaubt ... das macht 100% Kindern von 4 bis 8 Jahren Spaß.

Montag, 11. Februar 2008

Kuschellied zum Valentinstag

Der Valentinstag steht vor der Tür - ein Tag an dem man allen noch bewußter als sonst, sagt, wie lieb man sie hat. Unsere Kinder sind oft nicht nur Lebensmittelpunkt, sie geben uns auch Kraft und viel Liebe. Hier ein Kuschellied, dass so richtig zum einander lieb haben einlädt:

Wenn mir mal nach kuscheln ist,
dann kuschel ich mit dir,
kuschelst du mit mir.
Ich hab´dich lieb, du hast mich lieb,
drum kuscheln wir!

Wenn mir mal nach streicheln ist,
dann streichel ich mit dir,
streichelst du mit mir.
Ich hab´dich lieb, du hast mich lieb,
drum streicheln wir!

Wenn mir mal nach schmusen ist,
dann schmuse ich mit dir,
schmusest du mit mir.
Ich hab´dich lieb, du hast mich lieb,
drum schmusen wir!

Freitag, 8. Februar 2008

Selber essen

Viele Kinder wollen bereits vor Erreichung des 12. Lebensmonats selber essen - zumindest teilweise. Dies bringt zum einen Sorgen betreffend der Kleckereien, zum anderen lernt Ihr Kind aber das Essen zu "begreifen", da das Essen mit allen Sinnen gespürt wird. Richtig, jeden Tag ein Essensschlachtfeld kostet viele, viele Nerven und immer wieder ist für uns Eltern eine Grenze erreicht. Unter dem Kinderstuhl hilft allerdings eine Plastikfolie, den Boden zu schützen und Tischtücher vergessen Sie die nächsten Monate am besten völlig (auch wegen der Sicherheit, da diese runter gezogen werden können). Zusätzlich sollten Sie an große Lätzchen denken und bruchfestes Geschirr verwenden. Je älter ein Kind wird, desto eher möchte es selber essen, und zwar nicht nur Knabbereien, auch den Löffel selber in den Mund schieben, ist eine zu erlernende Erfahrung. Die Koordination der Hände funktioniert allerdings noch nicht so perfekt, wie wir Großen es bereits können. Andere Mamas haben mir erzählt, dass sie im Sommer ihr Kind nur mit der Windel essen lassen oder die Nudeln ohne Tomatensoße reichen. Kinder brauchen auch eine Lehrnzeit mit Besteck von mindestens 1 Jahr, um mit 4 Jahren auch mit Gabel und Messer umgehen zu können.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Sicherheit

Eine Wohnung ist kinderfreundlich eingerichtet, wenn sich ein Krabbelkind nicht verletzen kann. Kinder sollen sich in der Wohnung frei bewegen können, auch wenn Sie kurz den Raum verlassen. Eine Wohnung ist kinderfreundlich, wenn alle Steckdosen mit Kindersicherungen geschützt sind, sich alle zerbrechlichen Gegenstände außer Reichweite des Kindes befinden, Deko-Artikel und Bücher aus den unteren Fächern / Laden entfernt wurden, Polstermöbelbezüge leicht zu reinigen sind, damit Kinder auch darauf herumklettern dürfen, Tischtücher und Decken nicht vom Tisch gerissen werden können, Putz- / Waschmittel / Medikamente / Kosmetika / Dünger / Werkzeug / und andere gifte bzw. gefährliche Substanzen / Geräte absolut unerreichbar, am besten versperrt aufgewahrt werden und sich Kinder nicht verbrennen und nicht zwicken können. Treppen sollten durch ein Türschutzgitter abgesichert sein. Fenster sollten von Kindern bis 10 Jahre nicht geöffnet werden können! Als mein Sohn zur Welt kam, bin ich auf Knien durch das Zimmer gekrabbelt, so konnte ich am besten erkennen, wo Gefahren lauern ;-)! Hier finden Sie auch eine gute Checkliste.

Dienstag, 5. Februar 2008

Faschingskehraus

Lei, lei .. prelau, prelau ... Köle alaf und helau ... alle Faschingsnarren sind heute zumals unterwegs. Für die Verkledung zuhause oder auch im Kindergarten ist diese Tigermaske und das Bastelblatt sicher ein Hit!

Montag, 4. Februar 2008

Mädchen spielen auch mit Autos, Buben auch mit Puppen?

Durch das Spiel sollen Kinder auch auf die Anforderungen ihrer künftigen Lebens vorbereitet werden. Mädchen und Jungen können mit dem gleichen Spielzeug tolles spielen. Buben lieben es genauso einen Puppenwagen zu schieben oder beim Kochen zu helfen. Mädchen gefällt es auch mit Autos zu spielen oder in der Werkstatt zu helfen. Wichtig ist, dass Kinder mit einbezogen werden und somit im Erwachsenen einen Spielpartner zu finden. Natürlich finden Kinder mit der Zeit ihre Präferenzen. Aber anbieten sollten Sie alle Spielmöglichkeiten. Geschlechtsneutrales Spielzeug wie zB Bausteine schätzen sowohl Jungs auch als Mädchen zu gleichen Teilen.

Samstag, 2. Februar 2008

Nachahmen als erste Form des Rollenspiels

Kinder sind sehr gute Beobachter. Erwachsene vergessen dies oft ... wir schimpfen beim Auto fahren, sprechen geringschätzig über Mitmenschen, achten zuwenig auf gute Umgangsformen, etc. Überraschend für uns ist dann oft, unser eigenes Verhalten im Spiel der Kinder wiederzufinden. Beim Nachhamen kopiert das Kind Verhalten und Handlungen der Menschen seiner unmittelbaren Umwelt. Bieten Sie Ihrem Kind Möglichkeiten, bestimmte Handlungen der Erwachsenen gefahrlos nachzuahmen: Mithelfen beim Putzen (zB Fenster putzen, kehren), waschen von Gemüse und Händen, Telefonieren mit Spielzeugtelefon, sortieren der Wäsche, Kleidung in den Schrank räumen, etc. Beliebte Rollenspiele sind auch Vater-Mutter-Kind, Doktorspiel, Kaufmannsladen, Kasperltheater oder Verkleiden.

Freitag, 1. Februar 2008

Lieder und Reime

In bewegten Sprachspielen lernen die kleinen Riesen sich gleichzeitig mit ihrer Stimme und mit ihrem Körper auszudrücken. Bereits den kleinen Gefallen Lieder und Reime. Je regelmäßiger Sie diese mit Ihren Kindern sprechen oder singen, desto schneller sind die Kleinen fähig, sich die Texte zu merken. Tolle Bewegungslieder sind zB: Brüderchen komm tanz mit mir, Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann, Hoppe, Hoppe, Reiter, Ringel Ringel Reihe, Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh. Schöne Reime für jede Gelegenheit finden Sie hier: Kinderreime. Ich bin sicher, auch Sie werden Spaß daran haben.