Mittwoch, 30. Januar 2008
Förderschwerpunkte
Kinder brauchen vielseitige Erfahrungen mit Bewegung. Kindergartenkinder sollten alle Fortbewegungsarten wie hüpfen, springen, laufen, kriechen nützen. Spätestens mit 5 Jahren ist auch sportiche Bewegungserfahrungen wie turnen, tanzen, klettern, Ballspiele, schwimmen für die ganzheitliche Entwicklung wichtig. Bewegungsreiches Spiel regt aber nicht nur die Motorik an sondern wirkt sich auch positiv auf das kognitive Verstehen und Lernen aus. Bewegtes Lernen setzt schon vor der Schulzeit dort an, worin Kinder sich sicher fühlen: beim Bewegen und Erkunden. Was heißt dies nun genau? Ein Beispiel: Mit A4-Papier, Joghurtbechern, Holzstücken oder Steinen lassen sich große, eindrucksvolle Buchstaben und Wörter auf den Boden legen. Ein "J" wie Joghurtbecher, ein "H" aus Holz, ein "P" aus Papier oder ein "St" aus Steinen prägen sich noch besser ins Gedächtnis ein. Auch Farben, unterschiedliche Größen und Formen können hier ins Spiel gebracht werden. Wichtig ist, dass die Buchstaben groß gelegt werden und die Bewegung nicht zu kurz kommt. Ein Spaß für Kinder von 3 bis 8 Jahren. Für ältere Kinder kann das Spiel auch noch zB mit Tiernamen erweitert werden (Wir legen ein "H" aus Holz, wem fällt zuerst ein Tier mit Anfangsbuchstabe "H" ein?).
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Kindertiger
Montag, 28. Januar 2008
Basteln für die Förderung der Kreativität
Kinder stecken voller Kreativität und haben Spaß, diese beim Basteln auszuleben. Die Förderung der Fanatasie ist relativ einfach: bieten Sie je nach Alter ein Angebot an Bastelmaterialien. Ideal für jedes Alter sind Bastelsets. Kinder suchen sich nach Ihren persönlichen Vorstellungen und Vorlieben jene Materialien heraus, die sie gestalten, verändern oder erweitern möchten. Wichtig dabei ist, dass die Kinder angespornt werden, Bastelein selbst zu gestalten, um Erfolgserlebnisse zu haben. Die Inspiration, Erklärungen und Hilfestellungen können durchaus von den Eltern kommen. Gemeinsames Basteln macht den Kindern am meisten Spaß - und ich wette, auch in Ihnen wird das Schöne am Kindsein wieder erwachen und Ihnen lustige Ideen bringen. Hier ein paar Ideen:
Ab 2 Jahren: Für Ihr Kind einen Eierkarton in die einzelnen Teile zerschneiden. Ihr Kind kann diese Eierbecher bunt mit Fingerfarben anmalen. Eine lustige Überraschung für das besondere Frühstücksei zu Ostern.
Ab 3 Jahren: Papierschnipsel reißen, Bilder aus alten Zeitschriften ausschneiden und damit schöne Papierkollagen kleben. Auch eine nette Idee für die besondere Grußkarte.
Ab 4 Jahren: Gesammelte Steine mit Fingerfarben und Pinsel bemalen. Nach dem trocknen mit Klarlack bestreichen. Aus den bemalten Steinen lustige Briefbeschwerer-Männchen basteln. Eine kleine Ablenkung für Ihr Büro, wenn Sie gerade viel zu tun haben.
Ab 5 Jahren: Aus alten, unterschiedlich großen Schachteln, Klopapierrollen und Pappe können die Kleinen Riesen können mit Klebstoff tolle Fahrzeuge wie LKW, Bagger oder Zug gebaut werden.
Ab 6 Jahren: Mit Wasserfarben können nun schon tolle Bilder gemalt werden.
Viel Spaß!
Ab 2 Jahren: Für Ihr Kind einen Eierkarton in die einzelnen Teile zerschneiden. Ihr Kind kann diese Eierbecher bunt mit Fingerfarben anmalen. Eine lustige Überraschung für das besondere Frühstücksei zu Ostern.
Ab 3 Jahren: Papierschnipsel reißen, Bilder aus alten Zeitschriften ausschneiden und damit schöne Papierkollagen kleben. Auch eine nette Idee für die besondere Grußkarte.
Ab 4 Jahren: Gesammelte Steine mit Fingerfarben und Pinsel bemalen. Nach dem trocknen mit Klarlack bestreichen. Aus den bemalten Steinen lustige Briefbeschwerer-Männchen basteln. Eine kleine Ablenkung für Ihr Büro, wenn Sie gerade viel zu tun haben.
Ab 5 Jahren: Aus alten, unterschiedlich großen Schachteln, Klopapierrollen und Pappe können die Kleinen Riesen können mit Klebstoff tolle Fahrzeuge wie LKW, Bagger oder Zug gebaut werden.
Ab 6 Jahren: Mit Wasserfarben können nun schon tolle Bilder gemalt werden.
Viel Spaß!
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Kindertiger
Samstag, 26. Januar 2008
Von den Bedürfnissen
Kindliche Bedürfnisse sind nicht starr, sie verändern sich im Zuge der Entwicklung. Was für einen Zweijährigen genau passt, ist für ein Kindergartenkind ein Hemmnis. Bereits Babys haben ab Geburt neben körperlichen Bedürfnissen (ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung) ein Bedürfnis nach Selbständigkeit, richtig herauskommt dieses Bedürfnis allerdings erst, wenn die Bedürfnisse nach Geborgenheit, Anerkennung und Sicherheit befriedigt ist. Die Prioritäten ändern sich mehrmals im Leben eines kleinen Kindes. Ab dem Laufen können verstärkt sich das Bedürfnis der Selbständigkeit, will das Bedürfnis nach sozialer Beziehung mit Dialogen, Grenzen und einer Rolle innerhalb der Familie konfrontiert sein. Erst vor kurzem hab ich wieder gehört, dass Kinder die Persönlichkeit der Eltern ändern ... ich bin der Meinung, dass dies stimmt. Das Leben der Eltern hat sich beim 1. Kind um zumeist 180 Grad gedreht. Somit ist auch die Wandlungsfähigkeit der Eltern ab dem Tag der Geburt bis hin zum erwachsenen Kind gefragt, da sich auch Eltern auf die sich veränderte Persönlichkeit eines Kindes einstellen müssen. Nur Mut, mit der Liebe, die sie in sich tragen, ist das Erkennen von Veränderungen einfacher als gedacht.
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Kindertiger
Freitag, 25. Januar 2008
Entwicklungsstufen
Die Entwicklung eines Babys zum kleinen Riesen ist sehr individuell. Es ist schwer, das eigene Baby mit der Entwicklung von anderen Kindern zu vergleichen. Therapeuten sprechen erst dann von einer bedeutenden Entwicklungsverzögerung, wenn bestimmte Fertigkeiten überdauernd und schwerwiegend überhaupt nicht oder mit ganz erheblicher zeitlicher Verzögerung gelernt und gezeigt werden. Die folgende Zusammenstellung soll nur eine sehr grobe Übersicht geben, in welchem Alter die meisten (aber nicht alle) Kinder diese Meilensteine der persönlichen Entwicklung erreicht haben:
1-3 Monate : reagiert auf Stimmen, folgt einem vertrauten Gesicht mit den Augen
1-4 Monate : lächelt andere Menschen an, erste Laute
2-6 Monate : kann seinen Kopf selbstständig halten, drehen sich von Bauch auf den Rücken
5-10 Monate : lernt sitzen ohne Fremdhilfe, machen Geräusche nach, schauen sich Gegenstände genau an, greifen nach Spielzeug
9-14 Monate : lernt stehen ohne Fremdhilfe (aber mit Festhalten),reagiert auf eigenen Namen, sagt Mama/Papa
10-18 Monate: lernt laufen, trinkt aus einer Tasse, winken beim Abschied, können vieles selber essen, werfen einen Ball beim Spielen, sprechen Worte nach
16-30 Monate: sprechen von kurzen Sätzen (2-3 Wörter)
2-3 Jahre : selbstständiges Essen und Trinken, kann seinen eigenen Namen nennen und rund 20 Wörter, hüpfen mit beiden Beinen
3-4 Jahre : selbstständige Toilettenbenutzung ("trocken"), selbständiges Zähne putzen, selbstständiges Anziehen, hüpfen auf einem Bein, fahren Dreirad
4-5 Jahre: kennen ihre Adresse und Telefonnummer, zählen bis fünf, malen ein Quadrat oder Dreieck, kennen Gegensätze wie warm-kalt, verkleiden sich gerne
5-6 Jahre: sprechen grammatikalisch korrekt, haben Geduld, können auch weniger attraktive Aufgaben zu Ende bringen, schreiben Ihren Vornamen
6-7 Jahre: erzählen in Dialogen, benutzen einen Wortschatz bis 20.000 Wörter.
1-3 Monate : reagiert auf Stimmen, folgt einem vertrauten Gesicht mit den Augen
1-4 Monate : lächelt andere Menschen an, erste Laute
2-6 Monate : kann seinen Kopf selbstständig halten, drehen sich von Bauch auf den Rücken
5-10 Monate : lernt sitzen ohne Fremdhilfe, machen Geräusche nach, schauen sich Gegenstände genau an, greifen nach Spielzeug
9-14 Monate : lernt stehen ohne Fremdhilfe (aber mit Festhalten),reagiert auf eigenen Namen, sagt Mama/Papa
10-18 Monate: lernt laufen, trinkt aus einer Tasse, winken beim Abschied, können vieles selber essen, werfen einen Ball beim Spielen, sprechen Worte nach
16-30 Monate: sprechen von kurzen Sätzen (2-3 Wörter)
2-3 Jahre : selbstständiges Essen und Trinken, kann seinen eigenen Namen nennen und rund 20 Wörter, hüpfen mit beiden Beinen
3-4 Jahre : selbstständige Toilettenbenutzung ("trocken"), selbständiges Zähne putzen, selbstständiges Anziehen, hüpfen auf einem Bein, fahren Dreirad
4-5 Jahre: kennen ihre Adresse und Telefonnummer, zählen bis fünf, malen ein Quadrat oder Dreieck, kennen Gegensätze wie warm-kalt, verkleiden sich gerne
5-6 Jahre: sprechen grammatikalisch korrekt, haben Geduld, können auch weniger attraktive Aufgaben zu Ende bringen, schreiben Ihren Vornamen
6-7 Jahre: erzählen in Dialogen, benutzen einen Wortschatz bis 20.000 Wörter.
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Kindertiger
Dienstag, 22. Januar 2008
Nein, nein
Das Lieblingswort unseres Sohnes ist wie bei vielen Kindern "nein". Ich hab wie viele Elternteile überlegt, wie dies kommen konnte, da mich das permanente "nein" ehrlich gesagt oftmals genervt hat ... im Grunde denke ich, ist es auch eine Nachahmung. Viele "nein!" hat mein Zweijähriger ja auch schon in den letzten Jahren gehört ... und zwar hauptsächlich von mir und meinem Mann - wir machen wie Sie unsere Erziehungsarbeit. Darum dachte ich mir, ich versuche mal nur dann "nein" zu sagen, wenn eine große Grenze überschritten wird. Je seltener ich jetzt "nein" sage, desto leichter fällt es interessanter Weise unserem Kind, sich an die Ansage zu halten. Ich habe durch diese Umstellung nun meine Nerven dadurch auch geschont und sage "nein" einfach nur mehr dann, wenn die Grenze weit überschritten ist. Ansonsten hilft auch schon eine Gegenfrage mit "was machst du da?", "warum machst du das?" oder "findest du das nun richtig?" ... Das fördert nicht nur die Sprachentwicklung, sondern auch die Selbständigkeit.
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Kindertiger
Montag, 21. Januar 2008
Mein Kind schläft nicht durch
Haben Sie auch seit vielen Wochen, Monaten oder sogar Jahren nicht mehr durchgeschlafen? Willkommen im Club. Kennen Sie auch Mütter, die behaupten, ihr Kind hätte bereits direkt nach der Geburt von 19 Uhr bis 7 Uhr durchgeschlafen? Wenn man die Länge aber genau hinterfrägt, sieht es meistens anders aus. Die Kinder bekommen vor dem zu Bett gehen und um 5 Uhr morgens ein großes Flascherl, um dann erschöpft wieder weiterzuschlafen. Es gibt aber auch Kinder, die trinken keine Flasche, sondern werden gestillt - entweder weil es die Mutter so will oder weil es das Kind so will ... Unzählige Bücher wurden veröffentlicht, die Tipps zum Durchschlafen enthalten: zB Stillen beim Einschlafen, Spaziergang an der frischen Luft zwischen 12 und 16 Uhr, Lieder vorsingen, in den Schlaf tragen mit dem Tragetuch, Schnuller oder Daumen zum Saugen, gleiche und immer wiederkehrende Rituale, am Abend baden, die umstrittene Ferber-Methode mit dem kontrollierten Schreien lassen, etc. Der natürliche Schlafrhythmus von Babys ist max. 3-4 Stunden ... dafür im Durchschnitt bis zu 16 Stunden täglich. Dies ändert sich je älter die Kinder werden. Unsere Meinung dazu: jedes Kind ist anders, jedes Kind ist nun mal individuell. Tipps anderer Mütter oder aus Büchern sind für das eigene Kind oft nicht anwendbar. Aber Sie sind nicht alleine! Viel Liebe und Verständnis - oft spielt insbesondere auch bei Frühchen oder älteren Kindern Angst vor dem alleine sein eine große Rolle - sind der beste Wege zum Durchschlafen.
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Kindertiger
Samstag, 19. Januar 2008
Spielen ist mehr als ein Zeitvertreib
Um die Entwicklung von Kindern zu unterstützen, ist spielen unverzichtbar. Ja, Sie haben richtig gelesen, es macht nicht nur Spaß und bringt Abwechslung. Beim Spielen entwicklen unsere kleinen Riesen ihre Fähigkeiten - sie trainineren ihren Körper, lernen durch ihre Sinne und bauen soziale Kompetenz auf. Es gibt auch viele Zusammenhänge - beispielsweise die Feinmotorik mit Sprechen und später Schreiben lernen. Körperbewußtsein und Geschicklichkeit wird geschult durch turnen, klettern, hüpfen. Die Erfolgserlebnisse, die Kinder durch das Lernen erfahren, sind die Basis des Selbstbewußtseins. Loben und Anerkennung ist unserer Meinung nach einer der wichtigesten Unterstützungen, die wir unseren Kids dabei geben können, oder was sagen Sie dazu?
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Kindertiger
Freitag, 18. Januar 2008
Helfende Hände beim Einkaufen
Einkaufen ist spannend. Im Supermarkt können Sie Ihre Kleinen ohne zusätzlichen Zeitaufwand fördern ... das macht doppelt Spaß! Bereits ab 2 Jahren können Kinder prima mit eingebunden werden. Gemeinsam Einkaufszettel schreiben, hier kann auch ihr Kind einiges "notieren" - Größere können schon malen (zB Äpfel, Brot, Seife) oder bereits selbst die Notwendigen aufschreiben. Gemeinsam wird im Geschäft nach den gesuchten Dingen Ausschau gehalten (zB ich sehe, ich sehe ein Gurkenglas). Gemeinsam werden die Sachen in den Einkaufswagen geladen. Kleine Kindereinkaufswagen gibt es bereits in vielen Geschäften - nützen Sie schon diese Möglichkeit zur aktiven Einbindung. Gemeinsam an Obst riechen, Lebensmittel erraten, Geld zählen (ab 3 Jahren) oder sogar schon alleine an der Fleisch- oder Brottheke bestellen (ab 5 Jahren) und bezahlen. Eine Alternative sind natürlich auch Kaufmannsläden für das Kinderzimmer.
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Kindertiger
Welcome!
Liebe Eltern,
schön, dass Sie auf unseren Blog gefunden haben. Wir sind ein Elternblog und schreiben über wichtige Themen, die uns und hoffentlich auch Sie interessieren. Die kindliche Entwicklung soll spielerisch gefördert werden - wir wollen daher forschen und Sie informieren, was wir recherchiert haben. Beispielsweise welche Produkte sind für das spielerische Fördern von Kindern nützlich? Was ist eigentlich eine "normale" Entwicklung? Welche Spiele kann ich machen? Welche Tipps gibt es?
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!
Liebe Grüße
Kindertiger
schön, dass Sie auf unseren Blog gefunden haben. Wir sind ein Elternblog und schreiben über wichtige Themen, die uns und hoffentlich auch Sie interessieren. Die kindliche Entwicklung soll spielerisch gefördert werden - wir wollen daher forschen und Sie informieren, was wir recherchiert haben. Beispielsweise welche Produkte sind für das spielerische Fördern von Kindern nützlich? Was ist eigentlich eine "normale" Entwicklung? Welche Spiele kann ich machen? Welche Tipps gibt es?
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!
Liebe Grüße
Kindertiger
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Kindertiger
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