Montag, 21. September 2009

Aktives Zuhören

Aktives Zuhören beschreibt ein Zuhören, bei dem der Zuhörer das Gehörte mit eigenen Worte wiederholt und damit bestätigt. Auch rückkoppeln genannt.

Der Zuhörende sollte Geduld haben und Gesprächspausen auch aushalten können. Wichtig ist, mit dem Kind Augenkontakt zu halten, was auch bedeuten kann, sich zu dem Kind ins Zimmer oder auf den Boden zu setzen, um auf gleicher Augenhöhe zu sein.

Zudem bedeutet Zuhören nicht gutheißen, jedoch sollte mit der eigenen Meinung sparsam umgegangen werden, um dem Kind die Selbstreflexion zu ermöglichen. Beim aktiven Zuhören versuchen die Eltern zu verstehen, was das Kind empfindet oder was seine Botschaft aussagt. Darauf formuliert der Elternteil sein Verständnis mit eigenen Worten und meldet es so dem Kind als Bestätigung zurück. Die Eltern als Empfänger senden keine eigene Botschaften z.B. ein Urteil, eine Meinung, einen Rat, ein Argument, eine Analyse oder eine Frage. Sie melden nur das zurück, was nach ihrem Gefühl die Botschaft des Kindes bedeutet. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie interessiert sind, was es macht und nehmen Sie Anteil! Kinder lernen so auch, Ihre Gefühle auszudrücken.

  • Aktives Zuhören ist am angebrachtesten, wenn das Kind zu erkennen gibt, dass es ein Problem hat (Nicht wenn die Eltern ein Problem haben).
  • Das Kind fühlt sich verstanden.
  • Das Kind spürt die Akzeptanz des Elternteils.
  • Das Kind erfährt Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen.
  • Das Kind kann sein Verhalten selbst beurteilen.
  • Das Kind wird angeregt, seine Probleme selbst zu lösen.

Beispiel:
Kind: Max hat mir mein Spielzeug weggenommen.
Elternteil: Darüber ärgerst du dich sicher, du magst nicht, wenn er das macht.
Kind: Stimmt, ich ärgere mich, weil ich damit spielen wollte.

Montag, 7. September 2009

Salzteig

Salzteig ist eine billige Modelliermasse zum Basteln, besonders ideal für regnerische Herbsttage. 2 Tassen Roggenmehl, 1 Tasse Salz, 1 Tasse heißes Wasser und 1 TL Öl in eine Schüssel geben und 5 Minuten gut durchkneten, bis ein fester nicht klebriger Teig entstanden ist.
Ist der Teig zu trocken gibt man noch ein klein wenig mehr Wasser dazu. Natürlich kann der Salzteig auch mit Lebensmittelfarben (ca. 1 Esslöffel, aus der Apotheke) eingefärbt werden. In mehrere Portionen teilen, Farbe dazugeben und nochmals fest durchkneten.
Mit Keksausstechern, Messer und Knetmasse-Zubehör kannst du Obst für den Einkaufsladen, Kerzenhalter, Anhänger für Geschenke, Weihnachtsbaumanhänger, Glücksbringer-Klee für Silvester, Kranz für die Wand, uvm. basteln. Möchtest du dein Kunstwerk aufhängen, vergiß nicht ein Loch vor dem Backen auszustechen.
Die fertigen Kunstwerke werden 1-2 Tage bei Raumtemperatur vorgetrocknet. Danach kommen die Salzteig-Ideen je nach Dicke für 1 bis 2 Stunden in den warmen Ofen bei 120 Grad.

Dienstag, 25. August 2009

Holzspielzeug

Holzspielzeug erfüllt die höchsten ökologischen Kriterien. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, hat angenehme Oberflächeneigenschaften und ist sehr langlebig. Bei der Herstellung entstehen keine umweltbelastenden Emissionen oder Nebenprodukte. Auch die Entsorgung ist unproblematisch. Qualitativ gutes Holzspielzeug ist zwar nicht billig, aber dafür nahezu unverwüstlich! Es kann über Generationen weitergegeben werden und spielen mit Holzspielzeug macht großen Spaß!

Donnerstag, 18. Juni 2009

Babyspiele

Ab etwa 7 Monaten kann man mit Babys bereits tolle Spiele machen.
  • Bauen Sie einen Turm mit Bausteinen - Ihr Baby wird es lieben, den Turm wieder umzuschmeißen, und das mehrmals zu wiederholen. Je älter die Babys werden, desto besser können sie Ihnen auch beim Bauen helfen.
  • Spielen Sie mit einer Decke verstecken - dahinter verstecken und wieder hervorkommen - ein großer Spaß für Babys.
  • Babybücher ansehen ist für Kinder nicht nur spannend, sondern auch sehr wichtig.
  • Erkunden Sie mit Ihrem Baby die Wohnung - lassen Sie sich beim Lichtschalter einschalten helfen, beobachten Sie sich gemeinsam im Spiegel, erklären Sie mit einfachen Wörtern, wo Sie sich befinden, was Sie machen und welche Gegenstände Sie verwenden. Auch das Fühlen von verschiedenen Stoffen und Oberflächen (glatt, rau) ist für Kinder eine wichtige Erfahrung für seine Entwicklung.
  • Singen und Musik machen ist bereits für Babys ein schöne Erfahrung. Auch Reime und Singspiele wie Hoppe, Hoppe, Reiter sind lustig.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Vorbereitung auf die Schule

Spielen ist für Kinder eine grundlegende Form des Lernens. Wichtig dabei ist, dass Ihr Kind neugierig sein darf, dass es (kritische) Fragen stellen darf, auf die Sie eine ehrlicheAntwort geben. Neugier ist die Basis für einen guten Start in die Schullaufbahn.

Unsere Tipps für leichteres Lesen lernen:
  • Erforschen Sie mit Ihrem Kind die Umgebung und sammeln Sie Fragen nach dem Motto: "Was möchten wir gerne wissen?". Suchen Sie gemeinsam in Büchern oder auch im Internet die Antwort auf die Frage.
  • Verlocken Sie Ihr Kind, Bilderbücher genau anzuschauen und das Geschehen am Bild zu erklären.
  • Lesen Sie Ihrem Kind regelmäßig vor - auch längere Geschichten, die altersgerecht sind. Nehmen Sie sich Zeit, die Geschichte zu reflektieren. Kinder, die sich sprachlich ausdrücken können, haben klare Vorteile beim Lesenlernen.

Unsere Tipps für leichteres Schreiben lernen:

  • Eine gute Körperbeherrschung unterstützt Kinder auch beim Schreiben lernen. Lassen Sie Ihr Kind auf einem Baumstamm balancieren und ermöglichen Sie ein Austoben und Ausprobieren am Spielplatz.
  • Wichtig wäre auch, dem Kind die Möglichkeit von freien Roller und/oder Fahrrad fahren zu lernen. Oder werfen Sie sich gegenseitig den Ball zu (fangen lernen).
  • Bieten Sie Ihrem Kind verschiedenen Materialien zum Bauen, Kneten, Malen, Schneiden an. Ermutigen Sie Ihr Kind aus eigenem Stücken Formen und Motive zu wählen.
  • Die bevorzugte Hand Ihres Kindes ist die Hand, mit dem Ihr Kind schreiben lernen wird. Ein Umlernen ist absolut nicht mehr üblich und kann Kinder in Ihrer Entwicklung stark hemmen.

Schule verlangt von jedem Kind die Bereitschaft, mit anderen zusammenzuarbeiten.Diese Bereitschaft wird besonders im gemeinsamen Tun und Gemeinschaftsspiel gefördert. Der Kindergarten spielt im Erlernen von "Ich und Wir" eine wichtige Rolle.

Unsere Tipps für leichteres Teamwork:

  • Aber auch in der Familie soll Ihr Kind beim Kochen oder im Haushalt mithelfen dürfen, beim Einkauf mitentscheiden dürfen, bei einer Diskussion über die nächste Wanderung mitreden dürfen.
  • Lassen Sie Ihrem Kind Freunde einladen. Bitte mischen Sie sich bei einem Streit nicht gleich ein, um den Kindern eine Chance zu geben, eigenverantwortlich Lösungen für ihren Konflikt zu finden.
  • Stellen Sie in der eigenen Familie gemeinsam Regeln auf, die aber auch verändert werden können, wenn es sinnvoll und notwendig ist.

Zeigt sich, dass Ihr Kind noch Zeit braucht, ist eine spätere Einschulung zu empfehlen. Hier ist eine Kontaktaufnahme mit der Schule am sinnvollsten.

Und: bitte kein Druck - die erste Zeit für Ihr Kind ist bereits eine große Umstellung.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Vorbereitung auf den Kindergarten

Wenn Ihr Kind im Herbst mit dem Kindergarten beginnt, empfehlen wir, dem Kind bereits jetzt vom Kindergarten zu erzählen, ihr/ihm sagen, was der Kindergarten ist, was es dort machen wird und warum. Zeigen Sie auf, welche Veränderungen es geben wird (Kind alleine im Kindergarten, Eltern zB in der Arbeit).
Um dem Kind die Angst vor dem Kindergarten zu nehmen, machen viele Eltern den Fehler und schwärmen ihr/ihm vom Kindergarten vor. Dies sollten Sie allerdings nach Möglichkeit vermeiden, denn es führt zu falschen Hoffnungen und am Ende zu Frust. Besser ist es die Kinder darauf vorzubereiten, dass es im Laufe der Zeit Freunde finden wird.
Auch gibt es eine Menge Bilderbücher und Geschichten, mit denen Sie Ihr Kind auf den Kindergarten vorbereiten können. Eine tolle Sache ist es, wenn Sie sich mit einem gemeinsamen Einkauf vorbereiten und Ihr Kind die Kindergartentasche, die neuen Hausschuhe oder Brotdose mit aussuchen darf.
In Abstimmung mit dem Kindergarten-Team sollten Sie überlegen, welches Kuscheltier oder Schmusedecke am besten als Tröster insbesondere in der Eingewöhnungsphase geeignet ist.

Montag, 13. April 2009

Sandspiele

Im Urlaub am Strand oder zuhause im Sandkasten lassen sich tolle Spiele gestalten.

Backe, backe Kuchen - um die Wette
Jeder bekommt eine gleich große Sandform. Auf ein Startzeichen backen alle um die Wette Kuchen. Wer ist mit seinem Kuchen als Erster fertig oder wer hat nach zwei Minuten die meisten Kuchen gebacken?

Burg bauen
Bauen Sie doch zusammen eine Burg oder Festung. Sie wird mit Steinen, Muscheln, Blättern und Blumen verziert. Zusätzlich wird ein Ast als Masten in die oberste Burgebene gesteckt. Am Meer lässt sich auch ein toller Wassergraben bauen.

Bootsuche
Vergraben Sie im Sandkasten ein kleines Spielzeugboot. Wer findet das im Sand verschollene Schiff als Erster?

Bildererkennen
Machen Sie mit der längseite eines Stocks eine glatte Sandfläche und malen Sie mit einem Stöckchen ein Bild: Auto, Mensch, Sonne, Mond, Herz, Haus, Schiff, Tiere, usw. Welches Kind errät es als erstes?

Sandmann
Bauen Sie mit Ihrem Kind doch mal in Wassernähe einen Sandmann. Einfach wie beim Schneemann eine dicke und eine etwas kleinere Kugel rollen und beide aufeinander setzen. Der Sand muss feucht sein, damit er sich gut formen lässt. Augen und Mund des Sandmonsters bestehen aus aufgedrückten Steinen oder Muscheln.